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Warum Bio-Kraftstoffe?

 

Die bekannten Mineralölvorräte werden, gleichbleibende Steigerung des Verbrauchs vorausgesetzt, nur noch 40 bis 50 Jahre reichen. Alle fossilen Energieträger, also auch das vielgepriesene Erdgas, erhöhen nach ihrer Verbrennung denn ohnehin schon zu hohen CO 2-Gehalt der Atmosphäre. Alle Biokraftstoffe sind eingefangene Sonnenenergie. Sie tragen nicht zum Treibhauseffekt bei.

 

Natürliche Öle und Fette sind schon seit Millionen von Jahren die Energiespeicher der Natur.

Die Verwendung dieser Energieträger im Fahrzeugbereich ist nichts anderes, als die Rückkehr zu bewährten und vernünftigen Methoden. Das Verbrauchen der fossilen Energieträger war schon immer ein Irrweg. Kein Lebewesen, außer dem Menschen, beteiligt sich daran. Bildung und Verbrennung von natürlichen Ölen und Fetten geschieht innerhalb des Naturkreislaufs. Die Grundbausteine dieser Energieträger (Kohlenstoff und Wasserstoff) entstammen dem Naturkreislauf und werden wieder dorthin abgegeben.

Der gezielte Anbau von Ölfrüchten verbreitert die Ernährungsbasis der Menschheit, denn sie sind gleichzeitig Kraftstoff für Menschen und Maschinen.

Die Produktion von Ölfrüchten auf brachliegenden Flächen erfordert keineswegs den Einsatz von Düngemitteln. Die gewonnenen Öle enthalten keine Mineralien, der Presskuchen mit den Mineralien kann dem Boden direkt oder über den Umweg Tiernahrung wieder zugeführt werden.

Biokraftstoffe aus dem Naturkreislauf verbrauchen, im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern, bei ihrer Verbrennung keinen zusätzlichen Sauerstoff, vielmehr produzieren die Pflanzen welchen, wenn sie die Biomasse aufbauen und dabei den Energieträger Pflanzenöl herstellen. Das Verbrennen von Biosprit bindet genausoviel Sauerstoff, wie die Pflanze zuvor bei der Spaltung von Kohlendioxyd und Wasser an die Atmosphäre abgab.

 

Ein Liter Pflanzenöl enthält mehr Wasserstoffatome als 1 Liter reiner, tiefkalter Wasserstoff. Die Natur war schon immer der bessere Erfinder und Praktiker.

 

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